Viele wollen bei der Kfz Kennzeichen Beleuchtung auf die sparsamen LEDs umrüsten.

Kfz Kennzeichen richtig beleuchten

Die Beleuchtung vom Kfz Kennzeichen ist Pflicht, doch warum eigentlich und darf ich mein Kfz Kennzeichen beleuchten, wie ich möchte? Tatsächlich gibt es Vorschriften dazu, wie das Kfz Kennzeichen vom Auto zu beleuchten ist.

Warum das Kfz Kennzeichen beleuchten?

Der Grund für die Beleuchtung des Kfz Kennzeichens ist recht offensichtlich: es soll trotz Dunkelheit gesehen werden können. Hierbei gibt es die Vorgabe, dass das Kfz Kennzeichen so beleuchtet sein muss, dass man es aus 20 Metern Entfernung noch erkennen kann.

Das ist erlaubt bei der Beleuchtung

Viele wollen bei der Kfz Kennzeichen Beleuchtung auf die sparsamen LEDs umrüsten.

Viele wollen bei der Kfz Kennzeichen Beleuchtung auf die sparsamen LEDs umrüsten. (c) Uwe Bergeest / pixelio.de

Die Beleuchtung des Kfz Kennzeichen wird in §10 Absatz 6 der FZV (Fahrzeug-Zulassungsverordnung) geregelt. Es gibt Vorgaben zur Lichtquelle, zur Lichtintensität und zum Lichtstärkepegel. Zudem gibt es einen genauen Winkel, in dem das Licht abstrahlen muss. Diese Vorgabe dient dem Zweck, dass Autofahrer, die hinter Ihnen fahren, nicht geblendet werden können. Gerade bei den neuen Modellen, bei denen eine LED-Beleuchtung verbaut ist, könnte die Beleuchtung schnell blenden.

Beleuchtung auch für Anhänger vorgeschrieben

Wird ein Wagen mit Anhänger gefahren, muss auch das Kfz Kennzeichen des Anhängers ordnungsgemäßt beleuchtet werden. Auch dieses Kfz Kennzeichen muss aus 20 Metern Entfernung zu erkennen sein und darf zudem die anderen Verkehrsteilnehmer nicht blenden. Zudem gibt es eine Vorgabe zur Anbringung des Kennzeichens: es muss mindestens 30 Zentimeter und maximal 120 Zentimeter vom Boden entfernt angebracht werden. Auch zum Kfz Kennzeichen selber gibt es genaue Vorgaben. Es muss eine bestimmte Größe (Länge max. 52 Zentimeter und Höhe maximal 22 Zentimeter) und zudem den blauen Streifen, mit EU-Sternen und Länderkürzel, links haben.

Farben nicht erlaubt

Kfz Kennzeichen mit blau beleuchten ist nicht erlaubt. Die Farbe ist reserviert für Polizei und Co.

Kfz Kennzeichen mit blau beleuchten ist nicht erlaubt. Die Farbe ist reserviert für Polizei und Co. (c) H.D.Volz / pixelio.de

An- und ausgehen muss die Kennzeichen Beleuchtung zusammen mit den Rückleuchten des Wagens. Außerdem sollte das Licht der Kennzeichen Beleuchtung möglichst nicht farbig sein, damit die Farbe des Kfz Kennzeichens nicht verfälscht wird. Doch das Verbot der Farben hat noch einen weiteren Grund. Zunächst gilt: besonders Signalfarben dürfen bei der Beleuchtung vom Kfz Kennzeichen nicht zum Einsatz kommen. Wird beispielsweise die Farbe blau sichtbar für eine Beleuchtung im oder am Auto genutzt, können empfindliche Strafen drohen. Denn im Verkehr gilt blau als Signalfarbe von Einsatzfahrzeugen der Polizei, Feuerwehr, Krankenwagen und Co.

Die richtigen Leuchtmittel

Ist das Auto ursprünglich mit einer Beleuchtung aus Halogenlampen ausgerüstet, ist ein eigenmächtiger Umbau auf LED-Leuchten nicht erlaubt. Möchten Sie Ihr Kfz Kennzeichen mit LEDs beleuchten und haben eigentlich Halogenlampen verbaut, müssen Sie sich dies nach dem Umbau beim TÜV absegnen lassen. Alternativ können Sie eine neue Beleuchtungseinheit einbauen oder Ihre gegen die eines Fahrzeugs mit LEDs austauschen. Wird ein Bauteil der Beleuchtung nicht ordnungsgemäß ausgetauscht, kann sogar die Betriebserlaubnis für das Fahrzeug erlöschen. Wollen Sie die Beleuchtung von Ihrem Kfz Kennzeichen also austauschen, informieren Sie sich vorher genau, was erlaubt ist und was nicht.

Zu beachten ist auch, nicht nur die falsche, sondern auch eine fehlende Beleuchtung, wie hier zu lesen, des Kennzeichens kann zu Straffen führen!

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